Wann sollte man dem Baby kein destilliertes Wasser mehr geben?

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Sobald Beikost eingeführt wird (etwa ab dem 4. Monat), kann man dem Baby schluckweise Wasser anbieten. Mit zunehmendem Anteil fester Nahrung steigt auch der Wasserbedarf. Bis zum sechsten Monat deckt Muttermilch oder Säuglingsnahrung den Flüssigkeitsbedarf vollständig.
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Wann sollte man dem Baby kein destilliertes Wasser mehr geben?

Destilliertes Wasser für Babys – ja oder nein? Die Antwort ist eindeutig: Nein, ab dem Beginn der Beikost.

Die ersten sechs Monate eines Babys sind besonders wichtig für seine Entwicklung. In dieser Zeit decken Muttermilch oder Säuglingsnahrung den Flüssigkeitsbedarf vollständig. Destilliertes Wasser ist in dieser Phase nicht notwendig und kann sogar gesundheitsschädlich sein.

Ab dem Beginn der Beikost (etwa ab dem 4. Monat) kann man dem Baby schluckweise Wasser anbieten. Die Menge an fester Nahrung, die das Baby zu sich nimmt, steigt kontinuierlich, und damit auch der Bedarf an Flüssigkeit. Muttermilch oder Säuglingsnahrung bleiben weiterhin die Hauptquellen für die Flüssigkeitszufuhr.

Destilliertes Wasser ist keineswegs eine empfehlenswerte Ergänzung, selbst wenn der Bedarf an Flüssigkeit ansteigt. Es enthält keine wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente, die für den wachsenden Körper des Babys unerlässlich sind. Im Gegenteil, die konzentrierte Form kann sogar zu Mineralstoff-Ungleichgewichten führen.

Zusammenfassend:

  • Bis zum Beginn der Beikost (ca. 4. Monat): Muttermilch oder Säuglingsnahrung decken den Flüssigkeitsbedarf ausreichend. Destilliertes Wasser ist nicht notwendig.
  • Ab dem Beginn der Beikost: Wasser in angemessenen Mengen bieten.
  • Destilliertes Wasser: Sollte niemals als alleinige oder Hauptquelle für die Flüssigkeitszufuhr dienen.

Wichtig: Stellen Sie immer sicher, dass das Baby ausreichend Flüssigkeit erhält. Treten Bedenken hinsichtlich des Flüssigkeitshaushaltes auf, sprechen Sie immer mit dem Kinderarzt.