Wann darf die Krankenkasse Krankengeld verweigern?
Wann darf die Krankenkasse Krankengeld verweigern?
Das Krankengeld ist eine gesetzliche Leistung, die Arbeitnehmer erhalten, wenn sie aufgrund einer Krankheit arbeitsunfähig sind. Allerdings kann die Krankenkasse unter bestimmten Umständen die Zahlung von Krankengeld verweigern.
Gründe für die Verweigerung von Krankengeld:
1. Lückenhafte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU-Bescheinigungen)
Die AU-Bescheinigung ist der Nachweis für die Arbeitsunfähigkeit. Sie muss vollständig ausgefüllt sein und alle erforderlichen Angaben enthalten, wie z. B. Beginn und Ende der Arbeitsunfähigkeit, Diagnose und voraussichtliche Dauer. Fehlen diese Angaben oder sind sie unzureichend, kann die Krankenkasse die Zahlung von Krankengeld verweigern.
2. Lohnfortzahlungen vom Arbeitgeber
Wenn der Arbeitgeber eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall leistet, steht den Arbeitnehmern kein Krankengeld zu. Dies gilt für die ersten sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit. Erst danach kann die Krankenkasse Krankengeld zahlen.
3. Bestimmte Beitragsmodelle
Personen mit einem freiwilligen oder familienversicherten Status haben keinen Anspruch auf Krankengeld. Sie erhalten stattdessen Krankengeldzuschüsse, die niedriger als das Krankengeld sind.
4. Längerdauernde Krankheitsszeiten
Bei langfristigen Erkrankungen, die länger als 78 Wochen dauern, kann die Krankenkasse die Zahlung von Krankengeld einstellen. Stattdessen erhalten die Betroffenen Übergangsgeld vom zuständigen Rentenversicherungsträger.
5. Art der Versicherung
Die Art der Krankenversicherung spielt ebenfalls eine Rolle. Privat Versicherte haben in der Regel keinen Anspruch auf Krankengeld.
Ausnahmen von der Verweigerung:
In bestimmten Fällen kann die Krankenkasse trotz der oben genannten Gründe Krankengeld zahlen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn:
- Die lückenhafte AU-Bescheinigung auf ein Verschulden des Arztes zurückzuführen ist.
- Der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung nicht rechtzeitig leistet.
- Es sich um eine besondere Härte handelt, z. B. bei chronischen Erkrankungen.
Vorgehen bei einer Verweigerung:
Erhält ein Arbeitnehmer eine Ablehnung des Krankengelds, sollte er zunächst prüfen, ob einer der Gründe für die Verweigerung zutrifft. Ist dies nicht der Fall, kann er gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen. Hierfür hat er einen Monat Zeit ab Erhalt des Ablehnungsbescheids.
- Warum darf man im Toten Meer nicht schwimmen?
- Was passiert bei Sonnenbrand 3. Grades?
- Warum ist eine Mondlandung so schwierig?
- Was ist besser, heiß oder kalt zu Räuchern?
- Wie stellt man Salzwasser her?
- Auf welchem Planet könnte man am ehesten leben?
- Wie lange muss man Fischfilet räuchern?
- Was tun, um schnell braun zu werden?
- Warum müssen sich Planeten bewegen?
- Was tun gegen erste Erkältungsanzeichen?
Kommentar zum Antwort:
Vielen Dank für Ihr Feedback! Ihr Kommentar hilft uns, die Antworten in Zukunft zu verbessern.