Kann sich Neurodermitis entzünden?

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Neurodermitis-Betroffene leiden unter chronisch entzündeter Haut. Diese Entzündung schwächt die natürliche Barrierefunktion und macht die Haut anfälliger für Infektionen und Reizungen. Die Folge: Schlimmer werdende Entzündungen und potenziell schwerwiegende Komplikationen.
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Kann sich Neurodermitis entzünden?

Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, ist eine chronische Hauterkrankung, die durch trockene, juckende und entzündete Haut gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zu anderen Hauterkrankungen ist Neurodermitis nicht ansteckend.

Entzündliche Natur der Neurodermitis

Eine der primären Eigenschaften von Neurodermitis ist die chronische Entzündung der Haut. Diese Entzündung wird durch eine Reihe von Faktoren wie genetische Veranlagung, Umweltallergene und eine geschwächte Hautbarriere verursacht.

Die Entzündung bei Neurodermitis führt zu einer erhöhten Produktion entzündlicher Zytokine, die zu den Symptomen der Erkrankung wie Rötung, Schwellung, Juckreiz und Verdickung der Haut beitragen.

Auswirkungen der Entzündung auf die Haut

Die chronische Entzündung, die bei Neurodermitis auftritt, hat erhebliche Auswirkungen auf die Haut:

  • Geschwächte Hautbarriere: Die Entzündung beeinträchtigt die Funktion der Hautbarriere, wodurch die Haut anfälliger für Infektionen und Reizungen wird.
  • Erhöhte Empfindlichkeit: Die entzündete Haut ist sehr empfindlich gegenüber äußeren Reizen wie Waschmitteln, Seifen und Stoffen.
  • Juckreiz: Die Entzündung verursacht intensiven Juckreiz, der zu Kratzen führt, was wiederum die Entzündung verschlimmern kann.
  • Schuppenbildung und Verdickung: Als Folge der Entzündung kann die Haut schuppig und verdickt werden.

Komplikationen im Zusammenhang mit Entzündungen

Die unkontrollierte Entzündung bei Neurodermitis kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen, darunter:

  • Bakterielle Hautinfektionen: Die geschwächte Hautbarriere kann zu bakteriellen Infektionen wie Impetigo und Follikulitis führen.
  • Virale Hautinfektionen: Neurodermitis-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für virale Hautinfektionen wie das Molluscum contagiosum (Dellwarzen).
  • Ekzem herpeticum: Dies ist eine schwere Komplikation, die auftritt, wenn das Herpes-simplex-Virus die entzündete Haut infiziert.
  • psychische Belastung: Die chronischen Symptome von Neurodermitis können zu Angstzuständen, Depressionen und einem verminderten Selbstwertgefühl führen.

Fazit

Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die zu chronisch entzündeter Haut führt. Diese Entzündung schwächt die Hautbarriere, macht die Haut anfälliger für Infektionen und Reizungen und kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Daher ist es wichtig, dass Neurodermitis-Patienten ihre Erkrankung wirksam behandeln, um Entzündungen zu kontrollieren und Komplikationen vorzubeugen.