Kann Fieber im Schlaf zu hoch werden?

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Die körpereigene Rhythmik beeinflusst die Körpertemperatur. Melatonin, das abends vermehrt ausgeschüttet wird, reguliert nicht nur den Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern auch die nächtliche Erhöhung der Körperwärme. Dies ist ein natürlicher Prozess und kein Grund zur Besorgnis.
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Fieber im Schlaf: Ein natürlicher Prozess

Viele Menschen machen sich Sorgen, wenn sie nachts Fieber haben. Doch die gute Nachricht ist: Fieber im Schlaf ist ein ganz normaler Prozess, der von unserem natürlichen Biorhythmus gesteuert wird.

Die Körpertemperatur folgt einem regelmäßigen Tagesablauf: Am Morgen ist sie am niedrigsten, während sie im Laufe des Tages ansteigt und abends ihren Höhepunkt erreicht. Dieser natürliche Anstieg der Körpertemperatur ist wichtig für den Schlaf und wird durch die Ausschüttung von Melatonin gesteuert. Melatonin ist ein Hormon, das die nächtliche Körpertemperatur beeinflusst und uns müde macht.

Im Schlaf ist unsere Körpertemperatur in der Regel etwa 0,5 bis 1 Grad Celsius höher als am Morgen. Diese nächtliche Erhöhung ist ein Zeichen dafür, dass unser Körper arbeitet und sich regeneriert. Sie ist nicht unbedingt ein Hinweis auf eine Krankheit.

Wann sollte man sich Sorgen machen?

Natürlich gibt es auch Fälle, in denen hohes Fieber im Schlaf ein Zeichen für eine Krankheit sein kann. Wenn Sie gleichzeitig folgende Symptome verspüren, sollten Sie ärztlichen Rat einholen:

  • Sehr hohes Fieber (über 39 Grad Celsius)
  • Schüttelfrost
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Husten
  • Atemnot
  • Verwirrtheit

Fazit:

Fieber im Schlaf ist in den meisten Fällen ein normaler und natürlicher Prozess, der durch die körpereigene Rhythmik gesteuert wird. Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen hohes Fieber im Schlaf ein Zeichen für eine Krankheit sein kann. Wenn Sie sich unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.