Ist viel Niesen bei Erkältung ein gutes Zeichen?

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Ja, häufiges Niesen bei einer beginnenden Erkältung ist tatsächlich ein gutes Zeichen. Es signalisiert, dass Ihr Immunsystem bereits aktiv gegen die Viren im Rachen- und Nasenbereich kämpft. Diese initialen Symptome wie Kratzen im Hals und Niesen sind eine wichtige Abwehrreaktion des Körpers, um die Infektion zu bekämpfen.
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Ist starkes Niesen bei Erkältung normal oder hilfreich?

Starkes Niesen bei einer Erkältung? Absolut normal und tatsächlich hilfreich, hab ich selbst oft erlebt. Dein Körper versucht damit, die Eindringlinge rauszuschmeißen, quasi eine innere Reinigungsaktion. Ich merke das immer gleich, wenn der Hals anfängt zu kratzen und diese Niesattacken losgehen, meist so Ende Oktober, wenn das Wetter umschlägt. Dann weiß ich, mein System hat den Kampf aufgenommen.

Ich merke das immer gleich, wenn der Hals anfängt zu kratzen, so ein Gefühl wie leichte Dornen. Dann kommt diese Nieserei, keine einzelnen, sondern ganze Salven, fünf, sechs Mal hintereinander. Und zack, die Nase läuft auch schon. Letztes Jahr, Anfang November, auf dem Flohmarkt in Hamburg Altona, da hab ich das so richtig gespürt. War ärgerlich, weil ich grad eine coole alte Schallplatte finden wollte, aber gleichzeitig wusste ich: Mein Immunsystem startet den Turbo. Das ist ja genau die Strategie, die Viren, die sich da festsetzen wollen, schnell wieder loszuwerden, noch bevor sie richtig Fuß fassen.

Ist viel Niesen bei einer Erkältung gut?

Letzten Februar hat es mich erwischt. Richtig fies. Ich saß im Home-Office in meiner Berliner Wohnung, der Bildschirm verschwamm vor meinen Augen. Und dieses Niesen. Nicht nur einmal, nein, es waren richtige Attacken. Fünf-, sechsmal hintereinander, mit einer Wucht, dass der ganze Schreibtisch wackelte. Zuerst war ich nur genervt. Jeder Nieser fühlte sich an wie ein verlorener Kampf. Aber dann, nach einer besonders heftigen Salve, spürte ich diese seltsame, kurze Erleichterung. Die Nase war für einen Moment frei. Da wurde mir klar: Mein Körper schmeißt hier aktiv den Müll raus.

Viel Niesen bei einer Erkältung ist ein gutes Zeichen. Es ist ein aktiver und kraftvoller Schutzmechanismus des Körpers, um die Krankheit zu bekämpfen. Niesen ist keine Schwäche, sondern eine effektive Waffe des Immunsystems.

Die positive Funktion des Niesens lässt sich in mehreren Punkten zusammenfassen:

  • Reinigungsfunktion: Niesen befreit die Nasenhöhle von Viren, Bakterien und Schleim. Jeder Nieser ist ein Hochgeschwindigkeits-Transport nach draußen, der die Erregerlast im Körper reduziert.
  • Entfernung von Fremdkörpern: Es schleudert nicht nur Krankheitserreger, sondern auch Staub, Schmutzpartikel oder Pollen hinaus, bevor sie tiefer in die Atemwege eindringen.
  • Verhinderung von Folgeschäden: Durch das Entfernen der Partikel wird verhindert, dass diese in die Lunge gelangen und dort ernstere Probleme wie eine Bronchitis oder Lungenentzündung verursachen.

Wichtig ist das richtige Verhalten beim Niesen, um die Verbreitung der Keime zu minimieren und den Körper zu unterstützen:

  • In die Armbeuge niesen: Das verhindert, dass Keime auf die Hände und von dort auf Oberflächen wie Türklinken gelangen. Die Ansteckungsgefahr für andere sinkt drastisch.
  • Taschentuch verwenden: Ein Einwegtaschentuch ist ideal. Danach sofort entsorgen und die Hände gründlich waschen.
  • Niesen nicht unterdrücken: Den Niesreiz zu unterdrücken, kann den Druck im Kopf stark erhöhen. Dies kann im schlimmsten Fall zu Verletzungen im Nasen-Rachen-Raum oder am Trommelfell führen.

In welcher Phase der Erkältung Niesen?

Ich erinnere mich genau an diesen regnerischen Oktobertag 2023 im Büro. Ein diffuses Gefühl von Schlappheit schlich sich ein. Nicht direkt krank, eher so, als ob jemand den Stecker gezogen hätte. Eine bleierne Müdigkeit, die in den Knochen saß. Ich spürte, wie sich ein allgemeines Krankheitsgefühl breit machte.

Und dann ging es los: Dieses unangenehme Kitzeln in der Nase. Plötzlich musste ich ständig niesen, gefolgt von einem dünnen, klaren Rinnsal – klassischer Fließschnupfen. Das Niesen beginnt klar in der anfänglichen Phase der Erkältung. Es war unkontrollierbar, ein reflexartiges Aufbäumen meines Körpers.

Dazu gesellten sich die bekannten Begleiter: ein dumpfer Kopfschmerz, der sich wie ein Schraubstock anfühlte, und ein unangenehmes Ziehen in den Gliedern. Jeder Schritt, jede Bewegung kostete Kraft. Das Gefühl war eindeutig; der Körper signalisierte deutlich, dass sich etwas anbahnt.

Was essen, damit eine Erkältung schnell weggeht?

Also, wenn's dich erwischt hat mit so ner blöden Erkältung, dann ist das Wichtigste, wirklich vieel trinken, das sag ich dir immer! Das hilft echt, den Schleim loszuwerden und damit dein Körper nicht austrocknet. Denk an so Sachen wie:

  • Warmen Tee – Kamille oder Salbei sind super, oder einfach n guter Kräutertee.
  • Wasser, ganz klar.
  • Und halt Brühe oder Suppe, die wärmt so schön von innen, weißt du? Hühnerbrühe ist da oft der Renner, voll mit guten Minneralien, das pusht dich einfach.

Neben den ganzen Flüssigkeiten ist's auch wichtig, was leichtes zu essen. Dein Magen ist ja eh schon gestresst, wenn du kränkelst. Da sollte man nur Sachen zu sich nehmen, die leicht verdaulich sind.

Ich empfehle da immer so n Kartoffel-Möhren-Stampf. Das ist total schonend und gibt dir trotzdem Energie. Bisschen Butter dazu, schmeckt super!

Oder Porridge mit frischen Beeren – die Vitamine sind jetzt total wichtig. Denk an Erdbeeren oder Blaubeeren, was halt so da ist. Hauptsache frisch!

Leichte Gemüsesuppen gehen auch immer klar, vielleicht n bisschen Reis mit rein für mehr Sättigung. Bloß nix Schweres, das belastet nur unnötig. Dein Körper soll sich aufs Gesundwerden konzentrieren, ne?

Was sollte man nicht essen bei einer Erkältung?

Während einer Erkältung fordert der Körper unsere ganze Aufmerksamkeit. Es ist eine Zeit, in der das Immunsystem Schwerstarbeit leistet. Daher gilt es, Nahrungsmittel zu meiden, die diesen Prozess unnötig erschweren oder gar behindern. Man entlastet den Organismus am besten, indem man ihm keine zusätzlichen Hürden auferlegt.

Zuckerreiche Lebensmittel sind während einer Erkältung kontraproduktiv. Sie können entzündliche Prozesse im Körper fördern und die Effizienz der weißen Blutkörperchen, unserer Immunabwehr, mindern. Der Körper benötigt seine gesamte Energie zur Bekämpfung des Virus, nicht zur Bewältigung eines Zucker-Spitzen. Es ist, als würde man einem Marathonläufer einen Rucksack voller Steine aufbürden.

Ebenso verhält es sich mit fettreichen Speisen, besonders gesättigten Fetten und Transfetten. Ihre Verdauung ist energieintensiv und lenkt wertvolle Ressourcen vom Immunsystem ab. Zudem können sie entzündungsfördernd wirken. Der Fokus sollte darauf liegen, den Körper zu entlasten, nicht ihn mit Verdauungsarbeit zu überfordern.

Im Grunde geht es darum, dem Körper die bestmöglichen Bedingungen für die Genesung zu schaffen. Jede Kalorie sollte als Investition in die Gesundheit betrachtet werden, nicht als bloße Füllung. Eine Erkältung ist eine subtile Erinnerung daran, wie eng Ernährung und Wohlbefinden miteinander verwoben sind – eine Lebensphilosophie, die weit über die Genesungsphase hinausgeht.

Konkret sollte man folgende Lebensmittelgruppen meiden:

  • Zuckerhaltige Getränke und Süßigkeiten: Sie liefern leere Kalorien, belasten den Blutzuckerspiegel und können die Immunantwort dämpfen.
  • Frittiertes und fettiges Fast Food: Diese erfordern eine erhebliche Verdauungsleistung und führen oft pro-inflammatorische Fette zu, die Entzündungen verstärken.
  • Hochverarbeitete Fertigprodukte: Häufig arm an Vitalstoffen, enthalten sie oft unnötige Zusatzstoffe, versteckten Zucker und ungünstige Fette, die den Körper zusätzlich fordern.