Ist Trinkwasser reines Wasser?

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Ist Trinkwasser reines Wasser? Nein. Trinkwasser besteht nicht aus chemisch reinem H2O, sondern aus Wasser, natürlichen Mineralien, Spurenelementen und gelösten Gasen, die für den Körper wichtig sind. Im Gegensatz zu chemisch reinem H2O muss Trinkwasser laut Trinkwasserverordnung rein und genusstauglich sein. Das bedeutet die Abwesenheit von Krankheitserregern in Konzentrationen, die eine Schädigung der menschlichen Gesundheit besorgen lassen.
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Ist Trinkwasser reines Wasser? Nein, und das ist wichtig

Ist Trinkwasser reines Wasser? Die Antwort beeinflusst das Verständnis darüber, was sich tatsächlich im täglichen Trinkwasser befindet. Wer den Unterschied zwischen chemischer Reinheit und trinkbarem Wasser kennt, vermeidet Missverständnisse über Qualität und Zusammensetzung. Ein genauer Blick auf die Definition schafft Klarheit.

Ist Trinkwasser chemisch reines Wasser?

Die kurze Antwort lautet nein. Ist Trinkwasser reines Wasser? Es ist keineswegs chemisch reines H2O, sondern ein komplexes Gemisch aus Wasser, natürlichen Mineralien, Spurenelementen und gelösten Gasen,[1] das lebenswichtig für unseren Körper ist.

Viele Menschen verwechseln den Begriff rein mit chemisch rein. Während ist Leitungswasser chemisch reines Wasser verneint werden muss, ist Trinkwasser ein Naturprodukt, das durch den Durchlauf durch verschiedene Gesteinsschichten wertvolle Inhaltsstoffe aufnimmt.

Warum reines Wasser nicht ideal zum Trinken ist

Chemisch reines Wasser schmeckt flach und ist auf Dauer sogar ungesund. Da es keine gelösten Stoffe besitzt, entzieht es dem Körper beim Trinken Mineralien, was bei langfristigem Konsum zu einem Nährstoffmangel führen kann, wie man etwa bei Warum destilliertes Wasser nicht gesund ist nachlesen kann.

Der menschliche Körper benötigt Mineralstoffe, um Prozesse wie die Muskelkontraktion oder den Erhalt der Knochendichte zu unterstützen. In Trinkwasser gelöste Stoffe wie Calcium und Magnesium sind deutlich besser verfügbar als in vielen synthetischen Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Definition von Trinkwasserqualität

Trinkwasser muss laut Trinkwasserverordnung einfach erklärt rein und genusstauglich sein.[2] Das bedeutet jedoch nicht das Fehlen von Fremdstoffen, sondern die Abwesenheit von Krankheitserregern in Konzentrationen, die eine Schädigung der menschlichen Gesundheit besorgen lassen.

Die gesetzlichen Grenzwerte stellen sicher, dass Schadstoffe wie Schwermetalle oder chemische Verbindungen so gering gehalten werden, dass sie über ein gesamtes Menschenleben hinweg keine schädliche Wirkung zeigen. Trinkwasser ist damit ein streng kontrolliertes Lebensmittel.

Was steckt eigentlich in unserem Wasser?

Neben dem Wassermolekül enthält Trinkwasser eine Vielzahl natürlicher Begleitstoffe: Mineralien: Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium bilden die Basis. Spurenelemente: Eisen oder Mangan kommen in sehr geringen Mengen vor. Gase: Sauerstoff und Kohlendioxid sorgen für die Frische und den Geschmack.

Der genaue Gehalt hängt stark vom regionalen Boden und dem geologischen Untergrund ab, aus dem das Quell- oder Grundwasser gewonnen wird. In einigen Gebieten sind die Trinkwasser Inhaltsstoffe von Natur aus mineralreicher als in anderen.

Chemisch reines Wasser vs. Trinkwasser

Hier ist der direkte Vergleich zwischen den beiden Wasserarten.

Chemisch reines Wasser

- Labor, Medizin, Batterien, Dampfbügeleisen

- Kann dem Körper Mineralien entziehen

- Ausschließlich H2O, keine gelösten Stoffe

Trinkwasser

- Trinken, Kochen, Körperhygiene

- Unterstützt den Elektrolythaushalt

- H2O mit gelösten Mineralien und Gasen

Während destilliertes Wasser in technischen Bereichen unverzichtbar ist, wäre es für die tägliche Flüssigkeitsaufnahme biologisch unvorteilhaft. Trinkwasser hingegen ist ein lebensnotwendiges Lebensmittel, das gezielt auf die Bedürfnisse unseres Stoffwechsels abgestimmt ist.

Die Erfahrung von Markus mit Wasserfiltern

Markus, ein IT-Spezialist in Berlin, kaufte sich einen Umkehrosmosefilter, da er glaubte, destilliertes Wasser sei das absolut reinste und gesündeste.

Nach zwei Wochen fühlte er sich bei seinen täglichen Läufen im Park oft schneller erschöpft und hatte nach dem Wassertrinken häufiger ein flaues Gefühl im Magen.

Er recherchierte und stellte fest, dass durch das Filterverfahren alle lebenswichtigen Mineralien entfernt wurden, was seinen Elektrolythaushalt störte.

Nachdem er wieder Leitungswasser mit einem entsprechenden Mineralisierungszusatz trank, verschwand die Müdigkeit innerhalb weniger Tage, was ihm zeigte, dass 'rein' nicht immer 'besser' für den Körper bedeutet.

Das wichtigste Ergebnis

Trinkwasser ist kein H2O pur

Es ist ein mineralhaltiges Naturprodukt, das essenziell für die menschliche Gesundheit ist.

Reinheit bedeutet Genusstauglichkeit

Gesetzliche Reinheit heißt Sicherheit vor Schadstoffen, nicht chemische Abwesenheit aller gelösten Teilchen.

Ausnahmen

Ist Leitungswasser chemisch reines Wasser?

Nein, Leitungswasser ist kein chemisch reines Wasser. Es enthält gelöste Mineralstoffe, die für die Gesundheit wichtig sind.

Warum ist destilliertes Wasser nicht gesund?

Destilliertes Wasser entzieht dem Körper durch den fehlenden Mineralgehalt beim Trinken wichtige Elektrolyte.

Was regelt die Qualität von Trinkwasser?

In Deutschland regelt die Trinkwasserverordnung die Grenzwerte für Inhaltsstoffe und Krankheitserreger.

Quellen

  • [1] Gesetze-im-internet - Trinkwasser ist keineswegs chemisch reines H2O, sondern ein komplexes Gemisch aus Wasser, natürlichen Mineralien, Spurenelementen und gelösten Gasen
  • [2] Gesetze-im-internet - Trinkwasser muss laut Trinkwasserverordnung 'rein und genusstauglich' sein.