Bei welcher Temperatur fängt Fieber bei Erwachsenen an?

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Die Fiebergrenze ist messort-abhängig. Rektal gemessene Temperaturen ab 38,2 °C deuten auf leichtes Fieber hin, während oral oder axillär gemessene Werte ab 37,6 °C bereits als leichtes Fieber gelten. Höhere Werte zeigen entsprechend stärkeres Fieber an, wobei stets der Messort berücksichtigt werden muss.
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Fieber bei Erwachsenen: Die Temperatur macht den Unterschied

Fieber ist eine Körperreaktion auf Infektionen oder Entzündungen. Es tritt auf, wenn der Körper seine innere Temperatur anhebt, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Die Fiebergrenze, ab der von Fieber gesprochen wird, hängt jedoch vom Messort ab.

Messort-abhängige Fiebergrenze

  • Rektal: Ab 38,2 °C
  • Oral: Ab 37,6 °C
  • Axillär (Achselhöhle): Ab 37,6 °C

Stärkere des Fiebers

Höhere Werte deuten auf stärkeres Fieber hin:

  • Leichtes Fieber:
    • Rektal: 38,2 - 38,8 °C
    • Oral/axillär: 37,6 - 38,2 °C
  • Mittelgradiges Fieber:
    • Rektal: 38,9 - 39,9 °C
    • Oral/axillär: 38,3 - 39,9 °C
  • Hohes Fieber:
    • Rektal: 40,0 - 40,9 °C
    • Oral/axillär: 40,0 - 40,9 °C
  • Sehr hohes Fieber:
    • Rektal: Ab 41,0 °C
    • Oral/axillär: Ab 41,0 °C

Wichtiger Hinweis:

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Fiebergrenzen nur als allgemeine Richtwerte dienen. Bei einigen Personen können bereits niedrigere Temperaturen auf Fieber hinweisen, während andere erst bei höheren Temperaturen Fieber entwickeln. Im Zweifelsfall sollte immer ein Arzt konsultiert werden.