Wer war am längsten im Wasser?

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Michael Phelps und seine Teamkollegen schwammen 2016 in Rio die 4 × 200-m-Freistil-Staffel in beeindruckenden 6:58,55 Minuten. Phelps trug mit einer Zeit von 1:44,49 zum Erfolg des Teams bei, gefolgt von Ricky Berens (1:44,13), David Walters (1:45,47) und Ryan Lochte (1:44,46).
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Im Wasser länger als Phelps & Co.: Die wahre Dauerleistung im Schwimmsport

Der olympische Rekord von Michael Phelps und seinem Team in der 4x200m Freistilstaffel von Rio 2016 (6:58,55 Minuten) ist beeindruckend. Doch diese knapp sieben Minuten im Wasser verblassen im Vergleich zu den Leistungen anderer Athleten, wenn man die gesamte Zeit im Wasser über eine Karriere hinweg betrachtet. Die Frage "Wer war am längsten im Wasser?" lässt sich nämlich nicht mit einer einzelnen Wettkampfzeit beantworten.

Phelps' beeindruckende Karriere umfasste unzählige Stunden Training. Diese Stunden im Becken, das ständige Eintauchen und die Belastung des Körpers, summieren sich zu einer Zeitspanne, die weit über seine schnellsten Wettkampfzeiten hinausgeht. Aber auch er wird von anderen Athleten übertroffen, die über noch längere Karrieren verfügen oder in Disziplinen aktiv sind, die ein deutlich höheres Trainingsaufkommen erfordern.

Um die Frage nach der längsten Zeit im Wasser wirklich zu beantworten, bräuchte man akribische Aufzeichnungen über das gesamte Training eines Schwimmers über seine Karriere. Solche Daten sind meist nicht öffentlich zugänglich. Es ist jedoch plausibel anzunehmen, dass Langstreckenschwimmer, die beispielsweise regelmäßig an Marathons oder Ultramarathons im Wasser teilnehmen, oder Profischwimmer mit besonders langen Karrieren deutlich mehr Zeit im Wasser verbracht haben als Phelps.

Der Vergleich muss auch die Art des Trainings berücksichtigen. Während Phelps' Training sich stark auf intensive Intervalle und Wettkampfvorbereitung konzentrierte, verbringen Langstreckenschwimmer möglicherweise mehr Zeit mit kontinuierlichem Schwimmen bei niedrigerer Intensität. Die absolute Zeit im Wasser ist daher nicht der einzige relevante Faktor, um die Gesamtleistung zu bewerten.

Fazit: Während Phelps' Erfolge im Wettkampf unbestritten sind, ist die Frage nach der längsten Zeit im Wasser nicht durch einen einzelnen Rekord oder eine einzelne Person zu beantworten. Sie erfordert einen Vergleich von Trainingsaufkommen über gesamte Karrieren hinweg, eine Datenmenge, die derzeit nicht umfassend verfügbar ist. Die wahre Antwort bleibt somit – zumindest öffentlich – unbeantwortet, und die beeindruckenden 6:58,55 Minuten aus Rio 2016 stellen nur einen winzigen Ausschnitt einer viel längeren Geschichte dar.