Wie lange sollte man trotz Termin warten?

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Eine Terminvereinbarung impliziert pünktliches Erscheinen beider Seiten. 30 Minuten Wartezeit sind akzeptabel; darüber hinaus sollte man den Arzt kontaktieren oder den Termin verschieben. Unangemeldete Patienten müssen hingegen längere Wartezeiten in Kauf nehmen.
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Wartezeiten beim Arzt: Wie lange sind (zu) lange?

Ein Termin beim Arzt - er wird lange im Voraus geplant, oft mit bangem Blick auf den Kalender und die Hoffnung, er möge schnellstmöglich liegen. Doch was, wenn der Termin gekommen ist und man selbst in der Praxis sitzt... und wartet?

Eine Terminvereinbarung impliziert eigentlich das pünktliche Erscheinen beider Seiten. In der Realität sieht es jedoch oft anders aus, und Wartezeiten sind keine Seltenheit. Doch wie lange sind 30 Minuten, 1 Stunde oder gar länger hinnehmbar?

Grundsätzlich gilt: Bis zu 30 Minuten Wartezeit gelten als akzeptabel. Unvorhersehbare Ereignisse, Notfälle oder auch einmal ein Patient, der mehr Zeit in Anspruch nimmt, können vorkommen und den Zeitplan durcheinanderbringen.

Sollte die Wartezeit jedoch 30 Minuten überschreiten, ist es legitim, sich beim Praxispersonal nach dem Grund für die Verzögerung und der voraussichtlichen Wartezeit zu erkundigen. Möglicherweise kann man den Termin verschieben oder wichtige Erledigungen dazwischen schieben.

Ganz anders verhält es sich bei Patienten ohne Termin. Hier muss man sich auf längere Wartezeiten einstellen, da Patienten mit Termin selbstverständlich Vorrang haben. Es empfiehlt sich, im Vorfeld bei der Praxis nach der durchschnittlichen Wartezeit für "Akutpatienten" zu fragen und entsprechend Zeit einzuplanen.

Unabhängig davon, ob mit oder ohne Termin, sollte man bei der Einschätzung der Wartezeit immer folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Fachrichtung des Arztes: Bei Fachärzten mit längeren Behandlungszeiten müssen Patienten generell mit längeren Wartezeiten rechnen.
  • Tageszeit: Zu Stoßzeiten, wie z.B. am frühen Morgen oder nachmittags, sind die Wartezeiten meist länger.
  • Notfälle: Notfälle haben immer Vorrang und können den Zeitplan durcheinander bringen.

Letztendlich ist es eine Frage der eigenen Geduld und Flexibilität, wie lange man bereit ist zu warten. Wichtig ist es, die Situation realistisch einzuschätzen, sich im Zweifelsfall beim Praxispersonal zu informieren und gegebenenfalls den Termin zu verschieben. Denn Zeit ist kostbar - für Patienten genauso wie für Ärzte.