Welche Deckkraft brauche ich?

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Erhebliche Wandunebenheiten erfordern höchste Deckkraft, um ein makelloses Ergebnis zu erzielen. Bei weniger auffälligen Mängeln hingegen genügt eine zweite Stufe, die sowohl optisch ansprechend als auch wirtschaftlicher ist. Die Wahl der richtigen Deckkraft spart Zeit und Material.
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Die richtige Deckkraft für Ihre Wand: Mehr als nur ein schöner Anstrich

Ein perfekt gestrichener Wand verzaubert jeden Raum. Doch die Wahl der richtigen Deckkraft ist entscheidend für ein makelloses Ergebnis und beeinflusst sowohl den Aufwand als auch die Kosten. Oftmals wird dieser Aspekt unterschätzt, dabei spielt die Deckkraft eine zentrale Rolle für das finale Erscheinungsbild.

Welche Wand, welche Deckkraft?

Die benötigte Deckkraft hängt maßgeblich vom Zustand Ihrer Wand ab. Hier eine Übersicht:

  • Erhebliche Unebenheiten (z.B. Risse, starke Putzabplatzungen): Hier ist höchste Deckkraft gefragt. Eine hochdeckende Farbe, oft mit einem höheren Pigmentanteil, kaschiert diese Mängel effektiv. Es ist zwar meist notwendig, mehr Anstriche durchzuführen, jedoch spart man sich im Nachhinein den Ärger über ein unzufriedenstellendes Ergebnis. Denken Sie hier an Spachtelmasse als Vorarbeit, um das Endergebnis zu optimieren.

  • Leichte Unebenheiten (z.B. kleinere Kratzer, leichte Putzstrukturen): Bei weniger auffälligen Mängeln reicht in der Regel eine mitteldeckende Farbe aus. Zwei Anstriche sorgen hier für ein homogenes und ansprechendes Ergebnis. Diese Variante ist ein guter Kompromiss zwischen optischer Qualität und Wirtschaftlichkeit.

  • Glatte, bereits gestrichene Wände: Besitzen Sie bereits eine glatte und gut vorbereitete Wand, die lediglich aufgefrischt werden soll, genügt oft eine niedrig deckende Farbe. Hier kann ein einziger Anstrich ausreichen, was Zeit und Materialkosten spart. Achten Sie dennoch auf die Farbnuancen, um unerwünschte Farbunterschiede zu vermeiden.

Deckkraft und Farbtöne:

Die Deckkraft ist nicht nur von der Farbe selbst, sondern auch von der Farbintensität abhängig. Dunkle Farben benötigen oft mehr Anstriche als helle Farben, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf über die angegebenen Deckkraftwerte des Herstellers. Diese sind meist auf der Verpackung angegeben (z.B. in Prozent oder mit einer entsprechenden Kennzeichnung wie “hochdeckend”, “mitteldeckend”, “niedrigdeckend”).

Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg:

Unabhängig von der gewählten Deckkraft ist eine gründliche Vorbereitung der Wand unerlässlich. Das Reinigen, Spachteln und Schleifen der Wandfläche sorgt für eine optimale Haftung der Farbe und verbessert das Endergebnis deutlich. Diese Vorarbeit gleicht kleinere Unebenheiten aus und reduziert den benötigten Farbauftrag.

Fazit:

Die Wahl der richtigen Deckkraft ist ein wichtiger Faktor für ein gelungenes Malergebnis. Durch die Berücksichtigung des Wandzustandes und die Auswahl der passenden Farbe sparen Sie Zeit, Material und erzielen ein optisch ansprechendes und langlebiges Ergebnis. Zögern Sie nicht, im Fachhandel Rat einzuholen und sich über die verschiedenen Produkte und deren Deckkraft informieren zu lassen.