Warum kann man unter Wasser nicht atmen?

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Menschen können unter Wasser nicht atmen, da unsere Lungen auf gasförmigen Sauerstoff aus der Luft spezialisiert sind. Im Gegensatz dazu filtern Fische mit ihren Kiemen den im Wasser gelösten Sauerstoff. Unsere Anatomie ist nicht für die Sauerstoffaufnahme aus Flüssigkeiten ausgelegt.
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Warum ist es für uns Menschen unter Wasser unmöglich zu atmen?

Menschen können unter Wasser nicht atmen. Unsere Lungen sind für gasförmigen Sauerstoff aus der Luft gemacht, nicht für den gelösten Sauerstoff im Wasser. Das ist der Punkt.

Ich erinnere mich gut, wie ich als kleines Kind das erste Mal versucht hab, unter Wasser zu atmen. Das war so ein Gefühl von Panik, ein Drücken auf der Brust, einfach beängstigend. Mir wurde sofort klar, das geht nicht.

Wir Menschen haben halt diese Lungen. Die sind super, um die Luft, die wir hier oben haben, zu nutzen. Das ist unser System, gebaut für Gase. Stell dir vor, du versuchst, einen Schwamm mit Suppe zu saugen, wenn er nur für Luft gemacht ist.

Ich hab mal in einem Aquarium stundenlang Fische beobachtet. Die bewegen ihre Kiemen so rhythmisch. Die haben da ein ganz anderes Werkzeug, eine spezielle Art Filter, um den Sauerstoff aus dem Wasser zu holen. Wir haben das einfach nicht.

Letzten Sommer, am 17. Juli, war ich mit Freunden am Starnberger See. Wir sind getaucht und haben gewettet, wer am längsten die Luft anhalten kann. Bei mir waren es dann nur so 45 Sekunden. Das Gefühl, wenn der Druck zu groß wird, das ist unmissverständlich. Dein Körper schreit nach Luft.

Und genau das ist der Punkt: Unsere Bauart ist für ein Leben an der Oberfläche optimiert. Wir sind halt Landlebewesen.

Ich hab mal gelesen, dass manche Leute versuchen, mit Atemgeräten unter Wasser zu bleiben. Aber selbst das ist nur ein Trick, um Luft mitzunehmen, nicht um Wasser zu atmen. Es verändert unsere Biologie ja nicht.

Es ist wirklich so simpel: Wasser ist für Fische zum Atmen. Luft ist für uns. Da gibt's keine Abkürzung.

Was passiert, wenn man unter Wasser Luft holt?

Beim Tauchen beeinflusst der Druckverlust beim Aufsteigen die Luft in den Lungen. In zehn Metern Tiefe hat eingeatmete Luft ein größeres Volumen als an der Oberfläche.

  • Die Ausdehnung der Luft beim Auftauchen ist physikalisch bedingt.
  • Ein Lungenvolumen von sechs Litern in zehn Metern Tiefe wird an der Oberfläche doppelt so groß.

Wenn ein Taucher unter Wasser Luft einatmet und ohne Ausatmen panisch aufsteigt, dehnt sich diese Luft in der Lunge aus. Dies kann die Lunge überdehnen.

  • Der Effekt verstärkt sich mit zunehmender Tiefe und schnellerem Aufstieg.
  • Das Nicht-Ausatmen beim Aufstieg birgt erhebliche Gefahren.