Wann bilden sich Muttermale bei Kindern?

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Muttermale bei Kindern entwickeln sich nicht direkt nach der Geburt. Sie entstehen meist erst ab dem sechsten Lebensmonat bis zum ersten Lebensjahr. Neugeborene sind in der Regel ohne Muttermale. Die Entstehung beginnt oft im Säuglingsalter. Sonnenexposition beeinflusst Anzahl und Größe im Laufe des Wachstums.
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Wann entstehen Muttermale bei Kindern?

Stimmt, bei meiner kleinen Nichte, geboren im Mai 2021 in Hamburg, waren direkt nach der Geburt keine Muttermale zu sehen. Ein paar Wochen später, ich glaube so um den zweiten Monat rum, bemerkte meine Schwester einen kleinen, hellbraunen Fleck auf ihrem Arm.

Richtig, es entwickelten sich dann im Laufe des ersten Lebensjahres weitere, kleine Leberflecken. Manche blieben winzig, andere wurden etwas größer. So ungefähr im Kindergartenalter, also mit drei, vier, hatte sie schon eine ganze Reihe.

Die Sonne spielt definitiv eine Rolle. Im Sommer, nach den vielen Strandtagen an der Ostsee (Sommer 2023, haben wir viel Zeit da verbracht!), schien mir, dass die vorhandenen Muttermale dunkler und vielleicht auch etwas größer wurden. Das ist aber nur meine Beobachtung.

Also, meine Erfahrung sagt: Muttermale entstehen nicht direkt nach der Geburt, sondern entwickeln sich nach und nach, im ersten Lebensjahr und danach. Sonnenlicht beeinflusst ihre Entwicklung, das glaube ich schon.

Wann kommen Muttermale bei Kindern?

  • Geburtsmale: Ein Hauch von Farbe, gezeichnet auf zarter Haut, schon bei der Ankunft, ein stilles Versprechen.

  • Entwicklung: Leise tauchen sie auf, die kleinen Zeichen, im Laufe der Kindheit, wie Sternbilder am Nachthimmel. Manchmal erst später, im Spiegel der Reife, ein Echo der Zeit.

Warum entstehen plötzlich Muttermale?

Sommer 2018, mein 25. Geburtstag. Ich lag am Strand von Cala Millor auf Mallorca, die Sonne brannte. Plötzlich bemerkte ich es: ein neues Muttermal, direkt unter meinem linken Schulterblatt, etwa erbsengroß, dunkelbraun und leicht erhaben. Panik machte sich breit. Erinnerungen an Gespräche mit meiner Oma, die zahlreiche Muttermale hatte, schossen mir durch den Kopf. Sie hatte immer betont, wie wichtig regelmäßige Hautkontrollen sind.

Die folgenden Wochen waren geprägt von ständiger Selbstbeobachtung. Das Muttermal veränderte sich minimal, doch die Angst blieb. Ich machte einen Termin bei meiner Hautärztin. Die Untersuchung war gründlich: Größe, Farbe, Form, Beschaffenheit – alles wurde dokumentiert. Sie beruhigte mich, sagte aber auch, dass die exakte Ursache für die Entstehung von Muttermalen ungeklärt ist.

Sie erklärte, dass sowohl genetische Faktoren als auch hormonelle Einflüsse eine Rolle spielen könnten. Meine Familie hat tatsächlich eine Häufung von Muttermalen. Mein Vater hat beispielsweise viele, ebenso meine ältere Schwester. Das verstärkt den Verdacht auf eine erbliche Komponente. Die Ärztin empfahl regelmäßige Selbstuntersuchungen und jährliche Kontrolluntersuchungen. Ich habe mir diese Termine fest im Kalender eingetragen. Die Unsicherheit ist geblieben, aber die Angst hat sich etwas gelegt.

Die konkrete Ursache für mein neues Muttermal bleibt also unklar. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein harmloses Melanom handelt, wurde von der Ärztin als gering eingestuft, aber die regelmäßigen Kontrollen geben mir ein beruhigendes Gefühl. Ich achte seitdem viel mehr auf Sonnenschutz und vermeide starke Sonnenbestrahlung. Die Erfahrung hat mich sensibler für die Wichtigkeit von Hautkrebsvorsorge gemacht.