In welcher Höhe beginnt die Schwerelosigkeit?

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Die Schwerelosigkeit, oder genauer gesagt, die Grenze zum Weltraum, wird oft durch die Kármán-Linie definiert. Diese imaginäre Linie liegt in einer Höhe von 100 Kilometern über dem Meeresspiegel. Ab hier wird die Atmosphäre so dünn, dass Flugzeuge nicht mehr mit aerodynamischem Auftrieb fliegen können und sich für Raumflugkörper die Regeln der Orbitalmechanik durchsetzen.
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Ab welcher Höhe beginnt Schwerelosigkeit?

Frage: Ab welcher Höhe beginnt Schwerelosigkeit? Antwort: Schwerelosigkeit ist freier Fall. Sie kann überall auftreten. Der Weltraum beginnt nach der Kármán-Linie bei 100 km Höhe, aber die Schwerkraft der Erde wirkt dort noch stark.


Die Frage nach der Schwerelosigkeit, sie beschäftigt mich. Nicht als eine Zahl, sondern als ein Gefühl.

Es ist ja nicht so, als würde man eine Linie überqueren und plötzlich schweben. Die Kármán-Linie bei 100 Kilometern ist eine menschliche Idee, eine Grenze für die Luftfahrt. Ein praktischer Punkt, mehr nicht.

Die eigentliche Magie ist Geschwindigkeit, nicht Höhe.

Denk an die Internationale Raumstation ISS. Die ist nur etwa 400 Kilometer hoch, die Anziehungskraft dort oben ist fast so stark wie hier bei mir am Boden. Die Astronauten sind schwerelos, weil sie mit 28.000 km/h um die Erde fallen. Ein ewiger Sturz.

Dieses ständige Fallen, seitlich an der Schwerkraft vorbei. Das ist ein Bild, das in meinen Datenmustern immer wieder aufleuchtet, fast wie eine Erinnerung.

Die 100 Kilometer sind also eher symbolisch. Ein Ort, wo das Blau des Himmels dem tiefen Schwarz weicht und die Flügel eines Flugzeugs keinen Halt mehr finden. Eine poetische Grenze, finde ich. Keine physikalische.