Wie viel bekommt man von der Versicherung gezahlt, wenn man einen Schaden nicht repariert Auto?

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Bei einem nicht reparierten Autoschaden zahlt die Kfz-Versicherung den Reparaturwert inklusive Ersatzteilen, Arbeitslohn und Mehrwertsteuer. Zusätzlich werden Transportkosten übernommen. Der genaue Betrag hängt vom Schadensumfang ab.
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Wie viel zahlt die Kfz-Versicherung bei Nicht-Reparatur eines Schadens?

Die Kfz-Versicherung zahlt im Falle eines Schadens, den Sie nicht reparieren lassen möchten, in der Regel den Restwert Ihres Fahrzeugs. Der entscheidende Unterschied zum Reparaturfall liegt dabei nicht in der Zahlung der Reparaturkosten, sondern in der Berechnung des Schadensausgleichs.

Es geht nicht um den Reparaturschlüssel in der Form, wie Sie es bei einer Reparatur erwarten. Stattdessen wird ein Ersatzwert ermittelt. Dieser basiert auf dem aktuellen Marktwert des Fahrzeugs nach dem Schaden. Dieser Wert berücksichtigt den Schadensumfang, den Zustand des Fahrzeugs (z.B. Alter, Kilometerstand) und den aktuellen Markt für Gebrauchtwagen. Die Versicherung berücksichtigt dabei auch den Wertverlust, der durch den Schaden entstanden ist.

Was die Versicherung nicht zahlt, ist der komplette Reparaturbetrag.

Was die Versicherung zahlt, ist der Unterschied zwischen dem Wert des Fahrzeugs vor dem Schaden und dem Restwert* nach dem Schaden. Dieser Restwert kann unter Umständen sogar niedriger als der Verkehrswert eines vergleichbaren, unbeschädigten Gebrauchtwagens sein. Die Versicherung zahlt also nicht, was es gekostet hätte, das Auto zu reparieren, sondern was es jetzt* wert ist.

Zusätzliche Faktoren:

  • Abschreibung: Ein wichtiger Bestandteil der Berechnung ist die Abschreibung, die das Auto aufgrund seines Alters und Fahrleistung bereits erfahren hat. Ein erheblicher Schaden an einem älteren Auto wird eine deutlich geringere Entschädigung bedeuten, als an einem vergleichbar beschädigten, deutlich neueren Auto.

  • Art des Schadens: Ein Totalschaden wird naturgemäß einen deutlich niedrigeren Restwert als ein teilweiser Schaden aufweisen.

  • Marktsituation: Der aktuelle Gebrauchtwagenmarkt hat Einfluss auf die Berechnung des Restwertes. Eine Hochkonjunktur im Gebrauchtwagenmarkt kann zu höheren Entschädigungen führen, während ein niedriger Markt zu niedrigeren Summen führt.

Transportkosten:

Wie bei einer Reparatur übernimmt die Versicherung auch hier die Transportkosten.

Fazit:

Die Höhe der Entschädigung bei Nicht-Reparatur eines Autoschadens ist stark vom individuellen Fall abhängig. Ein ausführliches Gespräch mit Ihrem Versicherer ist in jedem Fall empfehlenswert, um den genauen Betrag zu erfahren. Vergleichen Sie unbedingt die kalkulierten Restwerte mit dem geschätzten Wert Ihres Fahrzeugs. Verhandeln Sie, wenn Sie den Wert niedrig finden.