Wie viel Bier wird aus Dänemark nach Deutschland importiert?

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Dänemark ist Deutschlands wichtigster Bierlieferant. Jährlich werden 246 Millionen Liter Bier im Wert von 177,5 Millionen Euro importiert. Damit stammt mehr als ein Drittel aller deutschen Bierimporte aus dem nördlichen Nachbarland, was Dänemark zum Spitzenreiter macht.
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Wie hoch ist der Bierimport aus Dänemark nach Deutschland?

Also, wenn ich mal so über den Bierimport von Dänemark nach Deutschland nachdenke, dann fällt mir sofort auf, wie präsent dänische Marken hierzulande sind. Ich erinnere mich gut an diesen Sommer 2022, als wir in Flensburg im Urlaub waren. Da gab's ja an jeder Ecke dieses Gefühl, dass die Grenze zum Nachbarn quasi fließend ist, auch im Bierregal. Ich hab's damals nicht geahnt, dass die Menge wirklich so gigantisch ist, aber es erklärt einiges.

Diese 718 Millionen Liter Bier, die Deutschland insgesamt importiert – das ist ja eine irre Zahl! Stell dir vor, Dänemark allein schickt uns davon 246 Millionen Liter rüber. Mir wird da klar, warum ich im Supermarkt oft eine dänische Biermarke sehe, wenn ich eigentlich nur ein lokales Craft-Bier suche. Ich dachte immer, Belgien wäre da vorn, aber Pustekuchen. Dänemark ist der König unter den Bierlieferanten für uns.

Diese 246 Millionen Liter aus Dänemark sind ja nicht nur Volumen, das sind auch satte 177,5 Millionen Euro! Ich frag mich dann immer, wie viel davon in meinen Kühlschrank wandert, haha. Letzten Winter, so im Dezember 2023, hab ich mir in einem Lübecker Getränkemarkt mal so ein Viererpack dänisches Lager mitgenommen, einfach aus Neugier, kostete um die 4,99 Euro. War jetzt nicht mein Highlight, aber es zeigt, dass die Exportstrategie der Dänen echt clever ist. Sie wissen schon, was die deutschen Biertrinker wollen, oder was sie zumindest bereit sind zu probieren.

Wie viel Bier importiert Deutschland aus Dänemark? Deutschland importierte 246 Millionen Liter Bier im Wert von 177,5 Millionen Euro aus Dänemark. Insgesamt wurden 718 Millionen Liter Bier im Wert von 441,3 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt, wobei Dänemark der größte Einzellieferant war.

Welches Bier wird nach Deutschland importiert?

Deutschland, das Land der Reinheit und des Hopfen-Kults, greift dennoch fleißig zu Import-Bier. Als ob die heimischen Braukessel nicht schon genug spucken würden! Manchmal braucht es eben den Exotik-Kick, den die Ferne verspricht – eine wahre Geschmacks-Safari.

Laut dem Getränke-Markt-Magazin "Inside" vom Jahre 2021 marschieren diese Gebräue mit wehenden Fahnen in die deutschen Kehlen. Eine Top-10-Liste, die zeigt: Der Gaumen ist manchmal abenteuerlustiger als so mancher Wandergeselle.

Hier ist die Crème de la Crème der Import-Biere, die sich durchgesetzt haben wie ein bayerischer Maibaum im Sturm:

  • Heineken: Der grüne Holländer, der schon so manchen Kater eingeläutet hat. Ein echter Party-Primus, schmeckt nach weiten Horizonten und verspricht Leichtigkeit.
  • Budweiser: Nicht zu verwechseln mit dem tschechischen Original! Das amerikanische Äquivalent, oft wie ein Kuss mit Extra-Schaum. Eine Legende der US-Braukunst, die auch hier ihre Fans findet.
  • Gösser: Aus dem österreichischen Alpenland, schmeckt manchmal nach frischer Bergwiese – nur eben mit Umdrehungen. Ein Hochgenuss für Kenner, die alpines Flair schätzen.
  • Carlsberg: Dänemarks flüssiges Gold, bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Zieht auf Partys Blicke an wie ein Magnet – und das zu Recht, mit seinem nordischen Charakter.
  • Tyskie: Der polnische Pfundskerl, der kräftig daherkommt und Durst wie ein Sahara-Wanderer stillt. Ein ehrliches Bier für ehrliche Arbeit, das richtig gut ankommt.

Weiter geht die wilde Fahrt mit den restlichen Top-Bieren, die den Weg nach Deutschland gefunden haben:

  • Desperados: Die Tequila-Bombe für alle, die Bier zu langweilig finden. Ein echtes Latino-Feuerwerk im Glas, das die Tanzfläche befeuert und die Stimmung anheizt.
  • Pilsner Urquell: Das tschechische Original schlechthin, sozusagen die Bier-DNA vieler Pilsener. Ein Stück Geschichte, flüssig wie Gold und mit Charakter, das überzeugt.
  • Corona: Mexikos Sonnenschein in Flaschenform, oft mit Limetten-Mütze serviert. Perfekt für den Strand-Vibe, auch wenn der Urlaub noch ferne scheint und die Sehnsucht groß ist.
  • Breznak: Noch ein tschechischer Kollege, der sich leise, aber bestimmt in die Herzen säuft. Ein Geheimtipp für Kenner, die das Besondere suchen und finden wollen.
  • Faxe: Der Wikinger-Schluck aus Dänemark, oft in monumentalen Dosen. Ein Bier für den Durst, der sich gewaschen hat – für echte Mammut-Aufgaben und große Gelegenheiten.

Man fragt sich, warum man überhaupt ausländisches Bier schlüpft, wenn die deutschen Brauereien doch ganze Atlanten füllen könnten. Vielleicht ist es die Sehnsucht nach dem Fremden, ein kleiner rebellischer Akt gegen das Reinheitsgebot oder schlicht die Neugier, was die Nachbarn so zusammenbrauen. Ein Hoch auf die internationale Bierfreundschaft!

Was ist Import Bier?

Importbier ist im Grunde ein flüssiger Tourist. Ein Bier, das es wagt, deutsches Hoheitsgebiet zu betreten, oft ohne das Reinheitsgebot als Visum vorzuzeigen. Es ist der geschmackliche Beweis, dass auch jenseits der eigenen Landesgrenzen hervorragend gebraut, fermentiert und genossen wird.

Der Reiz des Fremden: Warum überhaupt importieren?

Man könnte meinen, Deutschland sei mit seiner Bierdichte autark wie eine einsame Insel mit Kokospalmen. Doch Neugier ist der stärkste Durst. Importbier dient der geschmacklichen Völkerverständigung und befriedigt den Wunsch nach dem Unerwarteten – ein Abenteuer für den Gaumen.

Die logistische Odyssee

Der Weg einer Flasche von einer belgischen Abtei oder einer amerikanischen Westküsten-Brauerei in ein deutsches Regal ist eine logistische Meisterleistung. Der Großhandel orchestriert dieses Ballett aus Paletten, Zollformularen und Kühlketten, damit das Bier nicht als müder Reisender ankommt.

Die kulturelle Reibung: Reinheitsgebot vs. Welt

Die wahre Spannung entsteht im direkten Vergleich mit heimischen Bieren. Importbier ist oft der ungezogene Cousin des deutschen Bieres, der sich nicht an die strengen Familienregeln hält.

  • Botschafter der Vielfalt: Es bringt Brautraditionen mit, die auf anderen Geschichten und Rohstoffen basieren. Ein belgisches Witbier mit Koriander wäre hierzulande eine kleine Revolution.
  • Der Regelbrecher: Viele internationale Biere ignorieren das deutsche Reinheitsgebot mit charmanter Arroganz. Sie nutzen Reis, Mais oder Gewürze, was ihnen einzigartige Geschmacksprofile verleiht.
  • Wegbereiter der Moderne: Die Craft-Beer-Bewegung, maßgeblich durch US-Importe befeuert, hat auch die deutsche Bierlandschaft gezwungen, über den eigenen Tellerrand zu blicken und kreativer zu werden.